Informationen zu Boavista

Die Insel Boavista

Geografische Lage: 16° 6' N.22° 49' W387

 

Boavista ist eine Wüsteninsel. Jedes Sandkorn kam mit dem Wind aus Afrika.

Die drittgrößte Kapverdeninsel ist auch diejenige, die dem Kontinent am nächsten liegt. Ein besonderes Erlebnis auf Boavista sind die Wanderdünen und der 8 Kilometer lange Sandstrand Santa Monica, den viele für den schönsten der Kapverden halten.

Im Inselinneren überragen einige verwitterte Vulkanschlote den Kalksockel, auf dem die ansonsten recht flache Insel liegt. Es kann einsam zugehen auf Boavista: Es gibt Berichte von Wanderfreunden, die auf der Insel 17 Stunden am Stück durch Dünenlandschaften und an Stränden spazierten, ohne einem Menschen begegnet zu sein.


Während auf der kleineren Nachbarinsel Sal der Massentourismus schon angekommen ist, geht es auf Boa Vista noch etwas ursprünglicher zu.

 

Dennoch, der internationale Flughafen wurde 2007 eröffnet und italienische Investoren haben die Insel für sich entdeckt und bauen Hotels. Kenner der Kapverden gehen davon aus, dass Boa Vista in wenigen Jahren der Insel Sal in Sachen Tourismus ernsthafte Konkurrenz macht. Auch hier ist die Landschaft geprägt von Sand- und Geröllwüste, allerdings gibt es auch einige niedrige Gebirgszüge und natürlich: viel Strand (55km), viel Sonne, Meer und exzellente Bedingungen für Wassersportler.

 

Sports: Surfen, Kite 

Würde es einen Wettbewerb geben um die längsten, breitesten und schönsten Strände Cabo Verdes, würde Boavista deutlich gewinnen. Schier endlose einsame Sandstrände bilden die Ufer der Insel. Die bekanntesten Strände sind die südlich von Sal Rei gelegenen Strände Praia de Carlota und Praia da Chave, da diese gut vom Inselhauptort zu erreichen sind. Von den anderen zahllosen Stränden soll weiterhin der Strand Praia de Santa Mónica im Südwesten von Boavista erwähnt werden.

Das Surfzentrum befindet sich in der Bucht mit dem WIND VOR DER KÜSTE, sodass es KEIN RAUES WASSER gibt, egal wie stark die Winde sind. Trotzdem ist es den nordwestlichen und den nördlichen GRÖßTEN ATLANTISCHEN WELLEN völlig ausgeliefert (außer der Windsurfclub, der durch eine kleine Insel geschützt ist.)